Mit Runtime in die Antarktis

Eine neue Forschungsstation in der Polarregion soll Erkenntnisse über den Klimawandel liefern. Personelle Unterstützung zum Aufbau lieferte Runtime. Und verhalf einem jungen Schlosser damit zu einem unvergleichlichen Erlebnis.

Neumayer, Antarktis: Mittlerweile nicht nur in Fachkreisen eine bekannte Adresse. Bereits seit 1981 erforscht hier das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) intensiv Klima und Klimawandel. Nachdem zwei Stationen langsam aber sicher in Eis und Schnee versunken sind, wurde es Zeit für Neumayer III. Anfang des Jahres erreichte die neue Forschungsstation - seit 1999 geplant - in Einzelteilen ihren Bestimmungsort. Dort mussten allerdings erst die alte Station ab- und insgesamt 3500 Tonnen Material aufgebaut werden. Mit dabei: ein junger Betriebsschlosser aus Bremerhaven, der für dieses Projekt über den Personaldienstler Runtime an das AWI überstellt worden war.

Eisig, aber einmalig
Auf den ersten Blick kein Traumjob. Aber auf den zweiten. Zwar hat der 24-Jährige über zehn Stunden Arbeit zu bewältigen, sieben Tage die Woche - und das bei 30 Grad Minus. Dennoch nimmt er aus den endlosen Weiten der Antarktis Naturerlebnisse und traumhafte Eindrücke mit, nach eigenem Bekunden fürs ganze Leben unvergesslich. Hinzu kommt außer der guten Bezahlung noch das gute Gefühl, mit seinem handwerklichen Können die Klimaforschung direkt unterstützt und damit indirekt wichtige Erkenntnisse für die Zukunft gesichert zu haben.

 

Klimawandel in der Runtime Gruppe
Auch Birger Topp ist mit diesem Projekt sehr zufrieden. Durch den Klimawandel gewinnen ökologische Projekte immer mehr an Bedeutung. Seit drei Jahren konzentriert sich Runtime darauf und bildet selbst Fachkräfte in diesem Bereich aus. In der Sparte Windenergie beispielsweise beschäftigt Runtime heute mehr als 40 Mitarbeiter. Diese Projekte machen auch eine Weiterentwicklung der Runtime deutlich, hin zu mehr Verantwortung nicht nur für Arbeit sondern auch für die Umwelt.